Vergleich · Training

Tischtennis-Roboter im Vergleich

Fünf Ballroboter von Einsteiger bis App-Steuerung: Was Frequenz, Ballvorrat und Spin-Modi in der Praxis bedeuten.

Redaktion Tischtennisplatte Guideaktualisiert am 30. Oktober 2026So vergleichen wir

Kurz gesagt: Für den Einstieg reicht ein leichter Roboter wie der JOOLA Buddy V200*, der bis zu 100 Bälle fasst und 12 bis 70 Bälle pro Minute wirft. Wer gezielt Programme, Spin-Varianten und Landepunkte trainieren will, greift zu einem App-gesteuerten Modell wie dem PongBot Nova S Pro* mit 264 voreingestellten Übungen. Wer das Ballsammeln leid ist, braucht eine Rückführung oder ein Auffangnetz.

ModellBälle pro MinuteSpin und ModiBallvorratSteuerungPreisklasseAngebot
PongBot Nova S ProPongBot Nova S Pro30–909 Drehungsarten, 264 Übungen–App und Fernbedienung150–400 €Preis prüfen*
OUKANING Tischtennis-RoboterOUKANING Roboter-Set35–9010 Wurfmodica. 100 (100 Bälle im Set)2,4-GHz-Fernbedienung150–400 €Preis prüfen*
JOOLA Roboter Buddy V200JOOLA Buddy V20012–70Backspin und Topspin100Kabellose Fernbedienungbis 150 €Preis prüfen*
AeasyG Tischtennis-RoboterAeasyG Roboter mit Rückführung–11 Balltypen100–300 (Rückführung)2,4-GHz-Funkfernbedienung400–700 €Preis prüfen*
JOOLA TT-Buddy V300JOOLA TT-Buddy V30020–70Cut, Topspin, Counter, Oszillation––150–400 €Preis prüfen*
Daten: Herstellerangaben. Leere Felder = keine Angabe des Herstellers.Anzeige
Inhalt
  1. Was ein Tischtennis-Roboter kann
  2. Worauf es bei der Auswahl ankommt
  3. Die fünf Roboter im Einzelnen
  4. Welcher Roboter für wen?
  5. Trainingsplan für zu Hause
  6. Welche Bälle in den Roboter gehören
  7. Häufige Fragen
  8. Fazit

Was ein Tischtennis-Roboter kann

Ein Ballroboter (oft auch Ballmaschine genannt) legt in einstellbaren Abständen, Geschwindigkeiten und mit verschiedenen Schnittvarianten Bälle auf deine Tischhälfte. Du brauchst keinen Trainingspartner, kannst dieselbe Bewegung hundertfach wiederholen und dich auf eine einzelne Schlagtechnik konzentrieren, etwa den Topspin gegen Unterschnitt. Das beschreibt auch die Übersicht zum Tischtennis bei Wikipedia: Der Roboter dient dazu, Schläge zu verfeinern und die Ausdauer zu trainieren.

Was ein Roboter nicht ersetzt, ist das Spiel gegen einen Menschen. Er wirft vorhersehbar, er reagiert nicht auf dein Rückspiel, und er kann keine Aufschläge variieren. Als Ergänzung zum Training ist er stark, als einziger Sparringspartner nicht.

Alle Zahlen in diesem Vergleich stammen aus den Herstellerangaben der Produktseiten. Wir haben die Geräte nicht selbst in Betrieb genommen. Wo ein Wert fehlt, steht in der Tabelle ein Strich.

Worauf es bei der Auswahl ankommt

Frequenz: Wie schnell darf der Ball kommen?

Die Frequenz gibt an, wie viele Bälle der Roboter pro Minute auswirft. Die Modelle in diesem Vergleich decken Spannen zwischen 12 und 90 Bällen pro Minute ab. Für den Einstieg ist eine niedrige Untergrenze wichtig: Beim JOOLA Buddy V200 lässt sich die Frequenz bis auf 12 Bälle pro Minute herunterregeln, das entspricht einem Ball alle fünf Sekunden. Das genügt, um eine neue Bewegung in Ruhe zu lernen. Die Spitzenwerte von 70 oder 90 Bällen pro Minute sind eher für Spieler gedacht, die Beinarbeit und Tempo trainieren.

Ballvorrat: Die Rechnung hinter der Kapazität

Ein Roboter ohne Rückführung leert sich schneller, als man denkt. Aus den Herstellerangaben lässt sich die Laufzeit pro Befüllung selbst ausrechnen: 100 Bälle bei 70 Bällen pro Minute sind nach knapp eineinhalb Minuten verschossen, bei 35 Bällen pro Minute nach knapp drei Minuten, bei 12 Bällen pro Minute nach gut acht Minuten. Wer mit hoher Frequenz übt, sammelt also ständig Bälle ein. Wer dagegen einen Roboter mit Rückführbehälter* wählt, übt am Stück. Genau dafür gibt es zwei Lösungen: ein Auffangnetz, das die Bälle an einer Stelle bündelt, oder einen Rückführbehälter, der sie wieder zum Roboter bringt. Der Preis dafür ist eine höhere Preisklasse und mehr Platzbedarf am Tisch.

Spin und Programme

Einfache Modelle werfen Backspin und Topspin. Größere Geräte kombinieren Spin, Geschwindigkeit und Landepunkt zu Übungsserien. Beim PongBot Nova S Pro nennt der Hersteller neun Drehungsarten und 264 voreingestellte Übungen; beim OUKANING sind es zehn programmierbare Wurfmodi. Mehr Modi helfen nur, wenn du sie auch nutzt. Wer überwiegend Vorhand-Topspin üben möchte, braucht kein Modell mit Dutzenden Programmen.

Steuerung, Strom und Lieferumfang

Eine Fernbedienung oder App spart den Weg zum Roboter bei jeder Einstellung. Der V200 läuft laut Hersteller über ein Netzteil, das OUKANING-Set mit Netzkabel; beim PongBot nennt der Hersteller zwei AAA-Batterien, die separat gekauft werden müssen. Bälle liegen laut Hersteller nur beim OUKANING-Set bei (100 Stück). Bei den anderen Geräten kommen die Bälle dazu, am besten gleich als größere Packung (Tischtennisbälle im Vergleich).

Passt der Roboter an deine Platte?

Der JOOLA TT-Buddy V300 ist laut Hersteller für alle Platten in Standardgröße (9 × 5 Fuß, also 274 × 152,5 cm) ausgelegt. Das entspricht dem Turniermaß, das die ITTF-Regeln (Quellenliste unten) mit 2,74 m Länge, 1,525 m Breite und 76 cm Höhe festlegen. Beim AeasyG wird der Roboter an den Tisch geklemmt; prüfe dort die Plattenstärke und die Kante deiner Platte. Welche Platten für drinnen passen, zeigt die Bestenliste der Indoor-Tischtennisplatten.

Die fünf Roboter im Einzelnen

1. VergleichssiegerAnzeige
PongBot Nova S Pro

PongBot Nova S Pro

Ideal für: Ambitionierte Spieler, die gezielt per App trainieren wollen

  • 264 voreingestellte Übungen, App-Steuerung
  • 30–90 Bälle pro Minute, 9 Drehungsarten
  • Fernbedienung und App einsetzbar
  • Bälle und Batterien nicht im Lieferumfang
  • Garantie nur 1 Jahr
Kapazität
30–90 Bälle pro Minute
Lieferumfang
ohne Bälle und Batterien

* Affiliate-Link. Daten: Herstellerangaben, Bild: Amazon.

Der PongBot Nova S Pro ist in diesem Vergleich das Modell mit der größten Programmtiefe. Laut Hersteller wirft er 30 bis 90 Bälle pro Minute, maximal 15 m/s schnell, mit neun Drehungsarten und einer einstellbaren Rotationsintensität. Dazu kommen 264 voreingestellte Übungen, die du über App oder Fernbedienung steuerst, und die Möglichkeit, eigene Übungen zu programmieren. Für ambitionierte Spieler ist das der sinnvollste Funktionsumfang, weil sich Landepunkt und Spin getrennt einstellen lassen. Zwei Dinge solltest du einplanen: Bälle und Batterien sind nicht dabei, und die Garantie beträgt laut Hersteller ein Jahr. Gerade bei einem Gerät mit zwei Wurfrädern und Elektronik lohnt es sich, den Kundendienst vor dem Kauf zu prüfen. Für reine Freizeitspieler ist der Funktionsumfang mehr, als sie nutzen werden.

2. Komplettset mit AuffangnetzAnzeige
OUKANING Tischtennis-Roboter

OUKANING Tischtennis-Roboter

Ideal für: Einzelspieler und Vereine, die mit Auffangnetz trainieren wollen

  • Inklusive 100 Bälle, Fernbedienung und Auffangnetz
  • 10 Wurfmodi, 35–90 Bälle pro Minute
  • Doppelrad-System für konstante Ballabgabe
  • Netzteil-Betrieb mit Kabel
Kapazität
ca. 100 Bälle
Lieferumfang
100 Bälle, Fernbedienung, Auffangnetz, Ballpicker

* Affiliate-Link. Daten: Herstellerangaben, Bild: Amazon.

Das OUKANING-Set ist das einzige Modell im Vergleich, das mit Bällen geliefert wird: 100 Stück liegen laut Hersteller bei, dazu Fernbedienung, Auffangnetz (152 × 137 × 60 cm) und Ballpicker. Die Wurffrequenz liegt bei 35 bis 90 Bällen pro Minute, es gibt zehn Wurfmodi und ein Doppelrad-System aus ABS. Wer ohne weitere Zukäufe starten will, bekommt hier das vollständigste Paket. Der Hersteller nennt Netzkabelbetrieb, der Roboter braucht also eine Steckdose in Tischnähe. Rechnerisch ist der Ballvorrat bei der höchsten Frequenz nach gut einer Minute aufgebraucht; das Auffangnetz verkürzt das Einsammeln, ersetzt aber keine automatische Rückführung. Für Vereinsgruppen oder Spieler, die sich einen festen Trainingsplatz einrichten, ist das Set eine solide Basis.

3. Einstieg und BudgetAnzeige
JOOLA Roboter Buddy V200

JOOLA Roboter Buddy V200

Ideal für: Freizeit- und Vereinsspieler, die allein trainieren möchten

  • Fasst bis zu 100 Bälle
  • 12 bis 70 Bälle pro Minute einstellbar
  • Nur 1,1 kg, kabellose Fernbedienung
  • Bälle nicht im Lieferumfang
  • Betrieb über Netzteil
Kapazität
100 Bälle
Gewicht
1,1 kg
Maße
48 × 28 × 28 cm

* Affiliate-Link. Daten: Herstellerangaben, Bild: Amazon.

Der JOOLA Buddy V200 ist das günstigste Gerät im Vergleich (Preisklasse bis 150 €) und zugleich das einfachste: Er fasst bis zu 100 Bälle, wirft 12 bis 70 Bälle pro Minute und gibt Backspin- und Topspinbälle aus. Mit 1,1 kg und Maßen von 48 × 28 × 28 cm lässt er sich laut Hersteller leicht verstauen, die Fernbedienung ist kabellos, die Stromversorgung läuft über ein Netzteil. Bälle gehören nicht zum Lieferumfang. Für Anfänger ist die niedrige Mindestfrequenz der große Vorteil, weil du die Bewegung langsam einüben kannst. Seine Grenzen sind klar: Es gibt nur zwei Spinarten, keine Landepunktsteuerung und keine Programme. Wer nach einem halben Jahr mehr will, wächst aus ihm heraus. Als Einstieg ist er trotzdem die rationale Wahl, vor allem wenn du den Roboter vorrangig für Topspin gegen Unterschnitt nutzen möchtest.

4. Mit BallrückführungAnzeige
AeasyG Tischtennis-Roboter

AeasyG Tischtennis-Roboter

Ideal für: Einzelspieler, die ohne manuelles Ballsammeln trainieren wollen

  • Ballrückführung für 100–300 Bälle
  • 11 Balltypen per Knopfdruck wählbar
  • Per Klemme am Tisch befestigt, ohne Werkzeug
  • Bälle im Lieferumfang nicht angegeben
Kapazität
100–300 Bälle (Rückführung)
Lieferumfang
Roboter mit Netz, 2,4-GHz-Fernbedienung

* Affiliate-Link. Daten: Herstellerangaben, Bild: Amazon.

Der AeasyG-Roboter löst das Ballsammel-Problem am konsequentesten: Ein Rückführbehälter nimmt laut Hersteller 100 bis 300 Bälle auf und führt sie dem Roboter wieder zu, die geschlossene Bauweise soll Ballverluste verhindern. Per Knopfdruck wählst du aus elf Balltypen, vom Schupfball über Topspin bis zu unregelmäßigen Bällen, und stellst Geschwindigkeit, Winkel und Aufschlagart per 2,4-GHz-Funkfernbedienung ein. Befestigt wird er mit einer Klemme am Tisch, ohne Werkzeug. Das ist die teuerste Preisklasse im Vergleich (400–700 €), und der Hersteller macht keine Angabe, ob Bälle beiliegen und wie viele Bälle pro Minute möglich sind. Für Spieler, die lange am Stück üben wollen, ist die Rückführung der entscheidende Vorteil; für alle anderen ist der Aufpreis schwer zu rechtfertigen.

5. Leicht und kompaktAnzeige
JOOLA TT-Buddy V300

JOOLA TT-Buddy V300

Ideal für: Freizeitspieler, die allein Schnitt- und Topspinbälle üben wollen

  • 20 bis 70 Bälle pro Minute
  • Montage ohne Werkzeug, nur 1,1 kg
  • Für Platten in Standardgröße geeignet
  • Beschreibung vermischt V300- und PRO-Modell
  • Bälle nicht im Lieferumfang genannt
Gewicht
ca. 1,1 kg
Maße
48 × 28 × 28 cm (montiert)

* Affiliate-Link. Daten: Herstellerangaben, Bild: Amazon.

Der JOOLA TT-Buddy V300 wirft laut Hersteller 20 bis 70 Bälle pro Minute und beherrscht Cut, Topspin, Counter und Oszillationseffekte. Er ist ohne Werkzeug montiert, wiegt rund 1,1 kg und misst montiert 48 × 28 × 28 cm. Auffällig ist die Produktbeschreibung: Sie erwähnt gleichzeitig das Basismodell und das PRO-Modell mit integriertem Oszillator und Fernbedienung. Prüfe deshalb vor dem Kauf auf der Angebotsseite, welche Ausstattung dein Exemplar wirklich hat. Zur Ballmenge im Behälter und zur Steuerung macht der Hersteller in den vorliegenden Daten keine Angaben, und die Bälle gehören nicht zum Lieferumfang. Der V300 ist ein sinnvoller Mittelweg für Spieler, die Oszillation oder Counter-Bälle wollen, aber kein großes Gerät mit App.

Welcher Roboter für wen?

Die folgende Zuordnung ist unsere Einordnung auf Basis der Herstellerdaten, keine Messung. Sie hilft, wenn mehrere Geräte in die engere Wahl kommen.

  • Einsteiger und Familien: JOOLA Buddy V200. Niedrige Frequenz, wenig Technik, kleinste Preisklasse.
  • Hobbyspieler mit Technikziel: JOOLA TT-Buddy V300, wenn dir Cut, Topspin und Counter reichen und du kein Display brauchst.
  • Ambitionierte Spieler: PongBot Nova S Pro, weil Spin, Tempo und Frequenz fein einstellbar sind und die Übungen vorgegeben werden.
  • Dauertrainierende ohne Lust aufs Sammeln: AeasyG mit Rückführung.
  • Gruppen und Vereine, die ein Komplettpaket suchen: OUKANING-Set mit Bällen und Netz.

Marken- und Servicehinweis: Bei Elektronik zählen Ersatzteile und Kundendienst. JOOLA nennt sich selbst einen Hersteller mit jahrzehntelanger Tischtennis-Tradition; bei den anderen Marken im Vergleich solltest du vor dem Kauf prüfen, wie lange die Garantie läuft und wer bei Defekten ansprechbar ist. Für den PongBot nennt der Hersteller ein Jahr.

Trainingsplan für zu Hause

Ein Roboter entfaltet seinen Nutzen erst mit einem klaren Plan. Eine Einheit von zwanzig Minuten lässt sich so aufbauen, die Zeiten sind unsere Empfehlung und kein Studienwert:

  1. Aufwärmen (3 Minuten): niedrige Frequenz, immer derselbe Ball, nur Rückhand- und Vorhand-Konter.
  2. Technikblock (8 Minuten): ein einziger Schlag, zum Beispiel Vorhand-Topspin gegen Unterschnitt, mit Frequenz um die 30 Bälle pro Minute.
  3. Tempoblock (6 Minuten): Frequenz erhöhen und, falls dein Gerät es kann, zwischen zwei Landepunkten wechseln.
  4. Ausklang (3 Minuten): wieder langsam, auf saubere Ausführung achten.

Weitere Übungen, Platzbedarf und Aufbau für das Training allein findest du im Magazin unter Training zu Hause. Wer gleich den Schlag selbst lernen will, liest Topspin lernen.

Welche Bälle in den Roboter gehören

Roboter verschleißen Bälle schnell, weil sie dieselben Bälle immer wieder auswerfen. Deshalb nutzt man laut Wikipedia häufig die preiswerteren Trainingsbälle. Die ITTF-Regeln schreiben für Wettkampfbälle einen Durchmesser von 40 mm, 2,7 g Gewicht und Kunststoff in Mattweiß oder Mattorange vor. Laut Table Tennis England passen bestehende Roboter für 40-mm-Bälle auch mit den Plastikbällen, deren Durchmesser zwischen 40,02 und 40,40 mm liegt. Kaufst du Bälle für den Roboter, achte auf die Angabe 40+ und eine saubere Rundheit; in unserer Bestenliste findest du Packungen von 6 bis 120 Stück: Tischtennisbälle im Vergleich.

Insgesamt gehört der Roboter in die Gruppe der optionalen Anschaffungen. Was du zur Platte wirklich brauchst, steht im Zubehör-Überblick.

Häufige Fragen

Lohnt sich ein Tischtennis-Roboter für Anfänger?

Ja, wenn du allein üben willst und eine Technik wiederholen möchtest. Ein einfaches Gerät mit niedriger Mindestfrequenz reicht dafür, etwa 12 Bälle pro Minute beim JOOLA Buddy V200. Das Spiel gegen Menschen ersetzt er nicht.

Wie viele Bälle pro Minute sind sinnvoll?

Zum Lernen eignen sich niedrige Werte von etwa 12 bis 30 Bällen pro Minute, damit du die Bewegung kontrolliert ausführen kannst. Höhere Werte bis 70 oder 90 Bälle pro Minute sind für Tempo- und Beinarbeitstraining gedacht.

Wie lange reicht eine Füllung?

Das lässt sich aus den Herstellerangaben ausrechnen: 100 Bälle bei 70 Bällen pro Minute sind nach knapp eineinhalb Minuten ausgeworfen, bei 35 Bällen pro Minute nach knapp drei Minuten und bei 12 Bällen pro Minute nach gut acht Minuten. Ein Rückführbehälter oder ein Auffangnetz verkürzt das Einsammeln.

Welche Bälle brauche ich für den Roboter?

Standardbälle mit 40 mm Durchmesser, in der Regel Trainingsbälle in der Bezeichnung 40+. Laut Table Tennis England passen Roboter für 40-mm-Bälle auch zu den Plastikbällen. Beim PongBot, beim JOOLA Buddy V200 und beim AeasyG sind Bälle laut Herstellerangaben nicht im Lieferumfang, beim OUKANING-Set liegen 100 Stück bei.

Passt ein Roboter an jede Tischtennisplatte?

Der JOOLA TT-Buddy V300 ist laut Hersteller für Platten in Standardgröße (9 × 5 Fuß) ausgelegt. Beim AeasyG wird der Roboter an den Tisch geklemmt, dort solltest du Kante und Plattenstärke prüfen.

Ersetzt der Roboter einen Trainingspartner?

Nein. Ein Roboter wirft vorhersehbar und reagiert nicht auf dein Spiel. Er eignet sich, um einzelne Schläge zu wiederholen, Beinarbeit zu üben und Ausdauer aufzubauen.

Fazit

Der Einstieg gelingt am günstigsten mit dem JOOLA Buddy V200: einfache Bedienung, niedrige Mindestfrequenz, kleine Preisklasse. Wer gezielt Spin, Tempo und Landepunkte trainieren möchte, ist mit dem PongBot Nova S Pro besser bedient, muss aber Bälle und Batterien extra einplanen. Das OUKANING-Set liefert das vollständigste Paket, der AeasyG nimmt dir das Ballsammeln ab. Entscheidend ist, wie lange du am Stück üben willst: Bei hoher Frequenz ist ein Ballvorrat von 100 Stück nach ein bis drei Minuten leer, und genau dann entscheidet die Rückführung oder das Auffangnetz über den Trainingsrhythmus.

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Quellen

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